Aufgeben?

Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation und wurde von Luke von www.puravidagoodlife.com geschrieben. Schau mal bei Luke vorbei, auf seinem Blog findest Du viele spannende Artikel und Inspirationen!

Weitere Gedanken zum Thema Aufgeben findest Du in meinem Artikel Versagen?!

Aufgeben? Nicht bevor du dir diese 5 Fragen gestellt hast

Du hast so viel gegeben. Zeit, Energie, Geld. Dein Ziel hast du trotzdem nicht erreicht. Die rationale Frage nach dem Aufgeben wird früher oder später aufkommen. Doch bevor du das tust, solltest du dir folgende Fragen stellen.

Auch mir ist diese Situation nicht unbekannt. Besonders am Anfang habe ich oft ans Aufgeben gedacht. Einfach alles hinschmeißen. Im gleichen Moment denkst du dir dann vielleicht:

„Das kommt nicht in Frage! Ich werde dieses Ziel um jeden Preis erreichen!“

Du möchtest einfach nicht, dass die ganze Arbeit, Zeit und Energie umsonst waren. Aber so weitermachen wie bisher? Das möchtest du irgendwie auch nicht.

Besonders in Momenten, wo nichts vorwärts zu gehen scheint und du das Gefühl hast, festzustecken, lässt sich der Gedanke ans Aufgeben nicht immer zurückhalten. Dass ein Plateau aber auch ein Anzeichen für einen bevorstehenden Durchbruch sein kann, habe ich bereits in meinem Inspirationsletter beschrieben.

Welches Ziel ist es denn bei dir?

Ein sportliches, berufliches, finanzielles, beziehungstechnisches Ziel?

Bevor du eine Entscheidung triffst, solltest du dir jedenfalls diese Fragen stellen:

1. Lohnt sich der Preis?

Ist dein Ziel dir den Preis wert, den du zahlen musst?

Möchtest du beispielsweise auf eine Europameisterschaft trainieren, dann erfordert dies viel Zeit und Energie und vielleicht auch Geld. Es ist vollkommen unproblematisch, wenn dir dein Sport Spaß macht. Problematisch könnte es werden, wenn dein Privatleben stark darunter leidet. Dann kann der Preis auf einmal sehr hoch sein.

Was kostet dich dein Dranbleiben im Bereich Finanzen, Familie & Freunde, Gesundheit & Wohlergehen? Stelle dein Ziel und den damit verbundenen Nutzen dem Preis, den du dafür zahlen musst, entgegen.

2. Welche Fortschritte habe ich gemacht?

Oft sehen wir vor lauter Enttäuschung nur das, was nicht funktioniert hat und was schlecht gelaufen ist. Dieser Tunnelblick lässt uns glauben, wir hätten so viel investiert und nichts wäre rausgekommen. Es lohnt sich, mal genauer hinzublicken. Ich habe mir diese Frage sehr oft gestellt. Und sie hat mich motiviert, weiter zu machen. Ich habe erkannt, dass ich zum Beispiel im Vergleich zum Vorjahr enorme Fortschritte gemacht hatte. Vielleicht nicht so schnell wie erhofft, aber rückblickend war es doch erstaunlich, was ich schon alles geschafft hatte. Wer diese Fortschritte in einem emotionalen Tief ausblendet, könnte das später bereuen.

Welche Fortschritte hast du bisher gemacht?

Bist du deinem Ziel schon ein Stück nähergekommen?

3. Habe ich alles versucht?

Erinnere dich zurück an den Zeitpunkt, als du die Entscheidung getroffen hast, dieses Ziel zu erreichen. Hast du alles, was du dir damals vorgenommen hast, auch wirklich versucht und umgesetzt? Oder ist vielleicht doch einiges nur beim guten Vorsatz geblieben?

Sei ehrlich zu dir selbst. Hast du wirklich alles probiert und dich angestrengt? Oder hat dich dein innerer Schweinehund doch des Öfteren zurückgehalten?

So wie du es später bereuen wirst, wenn du merkst, dass der Preis für dein Ziel doch zu hoch war, wirst du es genauso bereuen, wenn du später dasitzt und dir eingestehen musst, dass du es nicht ausdauernder und härter versucht zu haben.

4. Welche Optionen habe ich?

Der Mangel an Alternativen lässt uns oft an eingeschlagenen Wegen stur festhalten. Wer nur einen Weg kennt, der hat keine Alternativen, da es scheint, als wäre links und rechts ein Abgrund. Manchmal ist es auch nicht der scheinbar kürzeste Weg, der am schnellsten ans Ziel führt. Es lohnt sich, offen für andere Optionen zu sein. Wichtig dabei ist, das große Ganze – sprich sein Ziel – im Blick zu behalten und nicht aus den Augen zu verlieren.

5. Welche professionelle Hilfe kann mir noch weiterhelfen?

Viele Menschen scheuen sich, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Damit kannst du dir selber Steine in den Weg legen. Man sollte sich seine Schwächen eingestehen und wenn es nötig ist, professionelle Unterstützung aufsuchen. Ob dies ein Mentaltrainer, ein Business-Mentor, ein Webseiten-Programmierer oder jemand völlig anderer ist, es kann hilfreich sein, sich in gewissen Bereichen auf einen Profi zu verlassen. In anderer Hinsicht kann es auch eine enorme Zeit- und Kostenersparnis sein, sich kompetente Unterstützung zu suchen.

Wenn dich der Gedanke daran, eine Entscheidung für oder gegen dein großes Ziel zu treffen verunsichert oder beängstigt, dann versuche es erstmal mit einer Entscheidung auf Zeit. Das bedeutet du entscheidest dich jetzt sofort aus dem Bauch heraus und beobachtest dann einen Tag, eine Woche oder einen von dir definierten Zeitraum, wie sich deine Entscheidung für dich anfühlt.

Pura Vida,

Dein Luke

Luke von Puravida - Aufgeben? Nicht, bevor Du Dir diese 5 Fragen gestellt hast

Hi, mein Name ist Lukas oder Luke. Wohnhaft bin ich im äußersten Westen Österreichs am schönen Bodensee.

Seit einigen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit verschiedensten Themen der Persönlichkeitsentwicklung. Auslöser war der vermehrte Wunsch nach mehr Selbstbestimmung und Freiheit in meinem Leben. Dies führte auch dazu, dass ich 2020 meinen Beruf als Lehrer aufgegeben und mich mit meinem eigenen Green Business unabhängig gemacht habe. Seither begleite und unterstütze ich Menschen dabei, sich ein eigenes finanzielles Sidebusiness aufzubauen und ihr Potenzial auszuschöpfen.

Nebenbei betreibe ich einen Blog, mit dem ich Menschen inspirieren und motivieren möchte, den Mut zu haben, sich ihre eigenen Visionen zu erfüllen und das Beste aus ihrem Leben herauszuholen.

Mehr über mich und meine Themen liest du auf meinem Blog, Pinterest oder Instagram.

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1 Kommentar zu „Aufgeben?“

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