Dankbarkeit – jeden Tag

Oft läuft es im leben nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben und das macht uns unzufrieden. Dabei gibt es auch in Deinem Leben sehr viel, für das Du dankbar sein kannst.

Die Quelle für Unzufriedenheit

Viele Menschen leben in einem Gefühl des Mangels und der Unzufriedenheit. Es gibt vieles, was sie noch nicht erreicht haben, sie sich nicht leisten können, oder dass sie in ihrem Leben noch machen möchten. Sei es der Traumjob, der Traumkörper, der Traumpartner, der Traumurlaub oder die Traumfamilie. Sie sind so fokussiert auf das, was sie nicht haben oder was (noch) nicht so ist, wie sie sich das wünschen. Dabei ist das Bild dessen, was wir uns wünschen, oft völlig unrealistisch.

Tägliche Dankbarkeit

In der täglichen Dankbarkeit geht es nun nicht darum, alle diese Ziele aufzugeben, sondern zu erkennen, was Du schon hast. Denn meist ist das, was Du schon hast gar nicht so schlecht oder sogar ziemlich gut. Aber weil Du damit beschäftigt bist, es mit Deinen Träumen zu vergleichen, anstatt es anzuerkennen, weißt Du es nicht zu schätzen.

Mit einer täglichen Dankbarkeitsübung kannst Du dies auf sehr einfache Weise ändern. Alles, was Du brauchst ist ein Notizbuch, ein Stift und ein bisschen Zeit. Nun setzt Du Dich jeden Tag hin und schreibst mindestens drei Dinge auf, für die Du dankbar bist und warum. Das Warum ist sehr wichtig, denn dadurch fängst Du an, zu reflektieren und wirklich über die Dinge nachzudenken.

Dankbarkeitsjournal
Foto von Carolyn V auf Unsplash

Wofür bist Du dankbar?

Wofür Du dankbar bist, dass ist sehr individuell. Es gibt keine Vorgaben. Du kannst für etwas dankbar sein, dass Du geschafft hast, für einen äußeren Umstand, für einen Menschen, für eine Erfahrung, für das Wetter oder einfach nur dafür, dass Du auch diesen Tag geschafft hast.

Wofür bin ich dankbar?

Um Dir ein paar Beispiele zu geben, sind hier ein paar Dinge, für die ich in den vergangenen Monaten dankbar war und die ich aufgeschrieben habe:

  • Ich bin dankbar, dass ich heute ausschlafen konnte, denn ich war die letzten Tage sehr müde
  • Ich bin dankbar für den schönen Abend mit meiner besten Freundin, denn ich habe daraus wieder Kraft für unseren Umzug gewonnen
  • Ich bin dankbar, dass ich so gut organisiert bin, denn sonst hätte ich wohl schon lange den Überblick verloren und etwas wichtiges vergessen
  • Ich bin dankbar, dass ich heute Zeit für mich hatte, denn so konnte ich mal wieder etwas reflektieren
  • Ich bin dankbar, dass mein Training mir heute so leichtfiel, denn das motiviert mich, wieder regelmäßig zu trainieren
  • Ich bin dankbar für die Eltern meines Freundes, denn sie haben uns in den vergangenen Monaten sehr unterstützt
  • Ich bin dankbar für den schönen und ruhigen Sonntag, denn ich habe es sehr genossen, mal wieder unverplante Zeit mit meinem Freund zu verbringen
  • Ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, gestern an dem Seminar teilzunehmen, denn ich habe wieder sehr viele Impulse mitgenommen und viel gelernt

Eine schnelle Übung für mehr Zufriedenheit

Diese Übung wird Dich am Tag nicht mehr als fünf Minuten kosten, aber sie wird Deine Zufriedenheit um ein Vielfaches steigern. Dir werden die vielen guten Dinge in Deinem Leben bewusstwerden und Du wirst viel eher in der Lage sein, auch in Momenten, in denen nicht alles toll läuft, die positiven Aspekte zu erkennen.

Setz Dich also in Ruhe hin und reflektiere die letzten vierundzwanzig Stunden. Das kannst Du morgens machen, vielleicht um einen guten Start in den Tag zu haben. Oder Du praktizierst diese Übung am Abend um Deinen Tag abzuschließen und mit einem Gefühl der Dankbarkeit ins Bett zu gehen.

Wenn Du keinen Grund dafür findest dankbar zu sein

Manchmal sind wir so unglücklich, dass uns einfach nichts einfällt, für das wir dankbar sein können. Vielleicht ist grad ein geliebter Mensch gestorben oder Du hast Deinen Job verloren. In solchen Momenten sind Deine Sorgen vielleicht so groß, dass Dir Dankbarkeit sehr schwerfällt.

Konzentriere Dich in diesen Lebenssituationen auf die kleinen Dinge. Beginne vielleicht damit, dass Du dankbar sein kannst, dass Du noch nicht aufgegeben hast. Oder wie gut dieser Kaffee schmeckt. Oder die kleine freundliche Geste Deiner Nachbarin. Ich bin mir ganz sicher, mit ein bisschen Übung, wird es Dir immer leichter fallen, zumindest drei Dinge zu finden, für die Du heute wieder dankbar sein kannst.

Hast Du schon Erfahrungen mit einer täglichen Dankbarkeitspraxis gemacht? Oder hast Du aufgrund dieses Artikels damit begonnen?

Erzähle mir sehr gern davon in einem Kommentar, ich freue mich auf den Austausch mit Dir!

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